Grüne Tara

Die Grüne Tara symbolisiert das weibliche Prinzip, die Göttin und ist die Schutzpatronin Tibets. Ihr Name bedeutet wörtlich "Stern" oder "Retterin". Sie ist eine Verkörperung von Güte und Mitgefühl und wird besonders dann gerufen, wenn es um Heilung und Weisheit, die Lösung von Problemen und die Erfüllung von Wünschen geht.

Die grüne Tara ist auch eine Meditationsform, die sich in 5 verschiedene Farben und 21 Emanationen manifestieren kann. Im Vajrayana-Buddhismus sind diese Meditationsgottheiten die Ausstrahlungen Buddhas, der den absoluten Zustand unseres Geistes repräsentiert.

Die grüne Tara verkörpert hierbei die Aktivität aller Taras.

Tara sieht aus wie ein 16-jähriges Mädchen und ihr Körper ist smaragdgrün. Sie ist friedvoll, heiter und lächelt. Ihr Haar ist schwarz und hochgebunden. Ihre rechte Hand ist in der Geste der Freigebigkeit über ihr rechtes Knie nach vorne gestreckt und schenkt den Wesen relativen und absoluten Nutzen. Ihre linke Hand ist in der Geste der Drei Juwelen: Ringfinger und Daumen berühren sich, die anderen Finger sind ausgestreckt. Zwischen ihren Fingern hält sie eine besondere Lotusblüte, die man Utpala nennt. Es heißt, dass diese nur dann blüht, wenn jemand Erleuchtung erlangt.

Die Verkörperung der Glückseligkeit: Der Gesichtsausdruck der grünen Tara ist ruhig, gelassen und freundlich. Sie hat ein leichtes Lächeln auf den Lippen und geöffnete Augen. Dieser Ausdruck zeigt, dass sie als Buddha eine Verkörperung von Glückseligkeit und Leerheit ist.

Sowohl ihr freundliches Aussehen als auch ihre nackten Brüste drücken den Aspekt der Mütterlichkeit aus. Wie eine Mutter ihre Kinder liebt, liebt Tara alle Menschen bedingungslos und unabhängig von ihren guten oder schlechten Taten. Sie wünscht allen Wesen Glück, einfach weil sie existieren, und fordert uns dazu auf, es ihr nachzutun.

Tara sitzt auf einem Lotus, der als Symbol für die Entschlossenheit interpretiert wird, frei vom Daseinskreislauf zu sein. Denn der Lotus wächst aus dem Schlamm am Grunde eines Teiches und wird zu einer unbefleckten Blume. So sollen wir durch unsere Praxis, beginnend im Schlamm des Kreislaufs von schlechtem Karma und Leid, wie der Lotus zu einem befreiten Wesen heranwachsen.

In der buddhistischen Praxis wird die Grüne Tara oft um Hilfe bei persönlichen Schwierigkeiten, Ängsten, Krankheiten und Hindernissen gebeten. Ihre Anrufung ist ein Ausdruck des Vertrauens in ihre Fähigkeit, Segen und Unterstützung zu schenken.

Wenn wir das Mantra der Grünen Tara rezitieren und ihr Bild visualisieren, kann uns das Anrufen ihres Namens Schutz, Segen und Erleuchtung bringen. Als Gottheit der Güte und des Mitgefühls gilt sie auch als diejenige, die Hindernisse und Leiden beseitigt und den spirituellen Fortschritt fördert.

Das Mantra der Grünen Tara lautet Om Tare Tuttare Ture Soha.

Om: der Urklang

Tare: Göttin Tara, "Retterin" auch "Stern"

Tuttare: "Sie, die alle Ängste beseitigt, (und uns von allem Leiden befreit.)"

Soha (tibetisch) oder Svaha (indisch): Preis! Heil! Ehre! "Mögen all die lebensspendenden Eigenschaften Taras, die in dem Mantra enthalten sind, in unserem Herzen Wurzeln fassen."


Die Einweihung in die Grüne Tara wird in einer Einweihung weitergegeben:

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